TECHNIK-NEUHEITEN

Technik 2.0 Küchenhelfer und Co.

Unsere Küchenhelfer 2018

Ein Haushaltsgerät ist ein mechanisches oder elektrisches Arbeitsmittel, welches normal im privaten Haushalt eingesetzt wird.

 

Darunter fallen bspw. Küchenmaschinen oder Sauger. Im Handel wurde ein Küchengeräte-Sortiment als „Weiße Ware“ betitelt.

 

Dazu gehören große Geräte wie Waschautomaten oder Geschirrspülmaschinen und elektrische Kleingeräte.

Unterhaltungselektronik (z. B. Fernsehapparat, DVD-Receiver sowie Rechner), welche einst im Geschäftsverkehr als „braune Ware“ definiert wurde, wird heute als eigene Geräterubrik verstanden und nicht länger den Haushaltsgeräten zugerechnet, ebensolches gilt für Bastlergeräte sowie Spielzeug (Modellbahn, Game Boy).

 

Eine eindeutige Unterscheidung kann bei den Heimwerkergeräten keineswegs stattfinden, weil ein Akkubohrschrauber beispielsweise zu Geräten für den Privathaushalt gehören kann, ein Schwingschleifer im Gegensatz dazu nicht.

Kennzeichnende Geräte für den Privathaushalt sind:

 

  • Geräte für die Wäsche: Waschmaschine, Trockner, Mangel, Bügeleisen
  • Kochen und Backen: Herd, Backofen, Mikrowellenofen, Minibackofen mit Rost, Dampfkochtopf
  • Spülen: Geschirrspülmaschine
  • Kühlen und Gefrieren: Kühlschrank, Gefriertruhe, Kühl-Gefrier-Kombi

 

Historische Entstehung der mit Strom betriebenen Haushaltsgeräte

Die Erschaffung der inzwischen eingesetzten Haushaltswaren geht eng mit dem Aufbau der Versorgung mit elektrischem Strom einher.

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Die ersten mit Wasser angetriebenen Kraftwerke wurden zu Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, allerdings konnte man damit allein Glühbirnen versorgen. Der Preis, welchen man zu damaliger Zeit für Strom bezahlen musste, war riesig und lag weit über dem Einkommen, welches ein durchschnittlicher Facharbeiter je Stunde verdiente.

Erst als der Erste Krieg vom Tisch war, veränderte sich die Gegebenheit mit der Konstruktion der ersten imposanten Dampfkraftwerke. Zeitgleich wurden Stromnetze auf Hochspannungsebene weiter ausgedehnt, sodass die modifizierte Wärmeleistung lange Entfernungen überwinden konnte.

 

Für den Haushalt bedeutete der Entwicklungsprozess den massenhaften Einsatz des mit Strom betriebenen Bügeleisens, dem ersten mit Strom betriebenen Haushaltsgerät zusammen mit der elektrischen Nähmaschine. Ihre geglückte Markteinführung im neunzehnten Jahrhundert führte die Industrialisierung des Privathaushaltes ein.

Ca. 15 Jahre später appellierten die Nazis für den Einsatz eines Radioempfängers, welcher als Volksempfänger bezeichnet wurde und für die damaligen Befehlshaber ein unglaublich begehrtes Instrument zur Streuung ihrer Propaganda war.

 

Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde die Einführung von Kühlschränken versucht, was allerdings infolge der hohen Anschaffungskosten misslang.

In der Nachkriegszeit, der Währunngsneuregelung sowie dem Wirtschaftsaufschwung wurden die Stromaufwendungen stetig billiger, obgleich die Kraftwerke und auch die Stromversorgungslinien stetig leistungsstärker wurden.

Simultan drängten zusätzliche mit Strom betriebene Haushaltsgeräte in die Geschäfte. In der selben Zeit vergrößerte sich die Zahl der elektronischen Haushaltsgeräte. Viele Geräte, wie zum Beispiel der Elektro-Herd, die Waschmaschine, die Geschirrspülmaschine, der Staubsauger, das TV ebenso wie eine große Anzahl weiterer Geräte, die zur Unterhaltung fungieren, assistieren auch bis heute noch den Frauen und Männern bei ihrer tagtäglichen Arbeit.

 

Binnen eines Jahrzentes kamen die ersten Kaffeemaschinen und die ersten Gefrierschänke dazu und etwa 15 Jahre später die erste Mikrowelle. Die Erfindung dieser Geräte fand z. T. etliche Jahre ehe diese in den Handel gebracht wurden statt; der Kostenaufwand für Strom und der Stromverbrauch zum Zeitpunkt der Entstehung waren allerdings dermaßen hoch, dass diese sich nicht direkt am Markt etablieren konnten.