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INTERVIEWREIHE

Interviewreihe mit einem Mediziner

Interviewreihe mit der Medizinbranche

 

Das Internet bietet mittlerweile sehr viele Vertriebswege für die Medizin und die Pharmaindustrie.Füße-2321421

Wir haben mit einem Mediziner aus der etwas speziellen Branche“ Fußpflege“ gesprochen und dieser hat uns  etwas für typische Fußkrankheiten berichtet:

 

Was tun gegen Tinea pedisiete

 

Bei Tinea pedis (=Fußpilz) handelt es sich um einen chronischen Pilzinfekt, welcher an Sohle, Fußrücken sowie den Zehen und deren Zwischenräumen zu Tage treten kann. Weitet sich die Mykose auf die Fußnägel aus, kann es des Weiteren zu Nagelpilz kommen. Die Erkrankung zählt zu den Dermatomykosen (=Pilzerkrankungen der Haut).

Gattungen und Übertragungswege

    1. Dermatophyten:

Fadenpilze verfügen über Enzyme, welche unser humanes Keratin spalten können. Jene ernähren sich von der Hornsubstanz und existieren gerne an Positionen, an welchen sie viel davon auffinden, beispielsweise unter den Fußnägeln.

    1. Schimmelpilz:

Schimmelpilze sind auf eigene Faust keineswegs dazu fähig das Keratin zu spalten, weswegen sie im Verbund mit sonstigen Pilztypen agieren.

    1. Hefepilze:

Hefepilze lassen sich vorzugsweise im warmen und feuchten Umfeld nieder, z.B. in den Hautfalten bei den Zehen sowie auf Schleimhäuten. Sie sind gleichermaßen ursache für den besonders bei Babys auftretenden Soor im Bereich des Mund- und Rachenraums. Der bekannteste Hefepilz heißt Candida albicans.

Die Verbreitung der Fußpilzerreger funktioniert indirekt von Mensch zu Mensch via Kontakt- und Schmierinfektion über mit den Krankheitserregern infizierte Laufflächen sowie Gegenstände oder auch direkt durch Kontakt mit einem infizierten Fuß einer anderen Person.
Eine indirekte Ansteckung ist überall dort möglich, wo Personen in warmen und feuchten Umgebungen barfuß gehen, die das ansonsten nicht tun – bspw. in Schwimmbädern, Thermen oder auch Saunen. Gefördert wird Tinea pedis weiterhin durch Schweiß an den Füßen oder auch mangelndes Abtrocknen nach dem Duschen.

Indikatoren

Charakteristische Anzeichen von Tinea pedis sind Rötung, Nässen, Schuppungen, Bläschen und starkes Jucken, meist mit einer Entzündung verbunden
.

Identifizierung von Tinea pedis

Zumeist lässt sich eine Ansteckung mit Fußpilzerregern mithilfe der charakteristischen Anzeichen einfach feststellen. Um jedoch genau zu klären, welche Pilzspezies der Auslöser ist, muss der Arzt Epidermisproben entfernen. Zu diesem Zweck schabt er mit dem Spachtel Hautschuppen aus den jeweiligen Arealen ab, was in der Regel schmerzfrei ausführbar ist.

Therapiemethoden

Die Behandlung erfolgt je nach Ausmaß des Fußpilzes. Im Anfangsstadium reicht es oftmals aus, wenn die betroffenen Hautpartien anhand einer Salbe therapiert werden. Hat sich die Mykose allerdings schon so sehr ausgebreitet, dass er große Areale des Fußes befallen hat, ist eine Behandlung mit Arzneimitteln zum Einnehmen unumgänglich, um den Pilz intensiv von innen zu töten.

Zur Therapie von Pilzinfekten setzen Ärzte sogenannte Antipilzmittel ein, deren Wirkstoffe die Entfaltung der Pilze behindern oder sie bekämpfen.
fusspilz-spray sollten regelmäßig und insbesondere lange genug angewendet bzw. eingenommen werden.

Tinea pedis ist nämlich wirklich hartnäckig. Meistens dauert eine Therapie zwischen zwei und vier Wochen an. Auch wenn die Anzeichen schon vorher verschwunden sind, sollte die Behandlung wie mit dem Arzt festgelegt durchgeführt werden, nämlich bloß dann kann davon ausgegangen werden, dass der Infekt flächendeckend abgetötet wurde und keine Wiedererkrankungen zu befürchten sind.

In diesem Interview wird sehr deutlich, dass es jeden von uns „erwischen“  kann und wir deshalb gut Acht auf unsere Füße nehmen sollten.